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„Flüchtlingsportal“ für ehrenamtliches Engagement

Am Beispiel der "Familie Aziz" erläutert das Faltblatt in einem Comic, wie Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in Münster verläuft.

Am Beispiel der „Familie Aziz“ erläutert das Faltblatt in einem Comic, wie Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in Münster verläuft.

Wo und wie können die Münsteranerinnen und Münsteraner Flüchtlingen helfen? Wie sieht das Verfahren zur Aufnahme, Unterbringung und Betreuung dieser Menschen in Münster aus? Darüber informieren das neue „Flüchtlingsportal“ www.muenster.de/fuer_fluechtlinge und das soeben erschienene Faltblatt „Vom Flüchtling zum Nachbarn“.

Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist riesig. Viele engagieren sich ehrenamtlich, stellen in der Freizeit ihr Wissen und Können zur Verfügung, packen mit an, helfen mit Geld- und Sachspenden. Es spricht für Münster, dass laufend neue Initiativen und Projekte für Flüchtlinge ins Leben gerufen werden. Sie sind wichtig. Denn Münster wird wie alle Städte in absehbarer Zeit mehr Zuflucht suchende Menschen aufzunehmen haben.

Mittlerweile gibt es so viele Angebote zum Engagement, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Hier schafft das „Flüchtlingsportal“ strukturierte Übersicht. Die Seiten hat der Verein Bürgernetz in Absprache mit dem Sozialamt und dem Presseamt der Stadt aufgebaut und wird sie weiter redaktionell betreuen.

Das Portal befindet sich in der Startphase und die Beteiligten hoffen auf viele Hinweise, damit es kontinuierlich ergänzt werden kann. Fehlt die Internetadresse einer Initiative? Haben sich Öffnungszeiten geändert? Ist die Kleiderkammer überlastet und kann zurzeit keine Spenden annehmen? Die Redaktion im Verein Bürgernetz ist auf solche Hinweise angewiesen und wird diese umgehend einarbeiten (E-Mail goetz@muenster.org, Tel. 02 51/5 45 35).

Fakten und Hintergründe zur Aufnahme von Flüchtlingen in Münster liefert das städtische Faltblatt „Vom Flüchtling zum Nachbarn“. Es zeigt in Form eines anschaulichen Comics am Beispiel einer syrischen Familie, welche Stationen die Menschen durchlaufen von der städtischen Erstaufnahme bis – mit etwas Glück – zum Umzug in die eignen vier Wände. Begleitet werden sie dabei vom Fachdienst für Flüchtlinge im Sozialamt. Sein Ziel lautet „Integration und Selbsthilfe“. Der Fachdienst kann auf aktive und professionelle Kooperationspartner setzen, wie im Faltblatt nachzulesen ist. Es liegt unter anderem in der Münster-Information im Stadthaus 1 aus.

Vertiefende Informationen zum Verfahren enthalten die Internetseiten des Sozialamtes (www.stadt-muenster.de/sozialamt/fluechtlinge). Dort finden sich auch Hinweise zu den Notunterkünften des Landes in Münster. Hier bleiben die Menschen nur wenige Wochen und werden vom Land dann auf die Kommunen verteilt.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

 
Von Gast am 8.09.2015 | Aktualisiert am 30.10.2016
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Kategorien: Aktuelles
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