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Fünf neue Windräder erzeugen Strom für 9.100 Haushalte

Mit einem symbolischen Knopfdruck nahmen (von links) Aufsichtsrat Gerhard Joksch, Dr. Dirk Wernicke, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster, Bauleiter Maik Südhoff und GE-Vertriebsleiter Klaus Rogge die fünf neuen Windenergieanlagen in Betrieb. Foto: MünsterView / Heiner Witte

Mit einem symbolischen Knopfdruck nahmen (von links) Aufsichtsrat Gerhard Joksch, Dr. Dirk Wernicke, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster, Bauleiter Maik Südhoff und GE-Vertriebsleiter Klaus Rogge die fünf neuen Windenergieanlagen in Betrieb. Foto: MünsterView / Heiner Witte

Mit einem symbolischen Knopfdruck haben Dr. Dirk Wernicke, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster, der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Joksch, Klaus Rogge, Vertriebsleiter von GE Renewable Energy, und Bauleiter Maik Südhoff die Windenergieanlage an der Raringheide am Freitag in Betrieb genommen. Das 175 Meter hohe Windrad ist eine von insgesamt fünf Anlagen im Süden Münsters, die die Stadtwerke Münster in diesen Wochen in Betrieb nehmen. Die Standorte liegen in den Bauerschaften Raringheide, Loevelingloh und Wilbrenning sowie an der Thierstraße und Haus Tinnen.

Die Windräder erzeugen grünen Strom für rund 9.100 Haushalte. Knapp 32 Millionen Kilowattstunden erneuerbare Energie werden sie jährlich ins Netz speisen. Rechnerisch könnte damit die Hälfte aller Hiltruper Haushalte versorgt werden. „In der Projektentwicklung von Windenergie-Anlagen haben die Stadtwerke Münster in den vergangenen Jahren viele Kompetenzen und ein leistungsfähiges Geschäftsfeld aufgebaut. Schon heute machen erneuerbare Energien im gesamten Strommix der Stadtwerke Münster mehr als die Hälfte aus“, sagt Wernicke. „Als städtisches Unternehmen ist es unser Anliegen, die Investition und Wertschöpfung hier in der Region zu erbringen. Dazu benötigen wir verlässliche Rahmenbedingungen im Bund und im Land.“

„Die neuen Windräder bringen die Erzeugung und Nutzung von erneuerbaren Energien in Münster einen starken Schritt voran. Die Stadtwerke Münster zeigen, dass der Erfolg der Energiewende vor allem auf lokalen Initiativen beruht. Besonders freue ich mich darüber, dass auch bei den neuen Anlagen Bürgerinnen und Bürger der Stadt beteiligt werden sollen“, ergänzt der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Joksch.

Ein Windrad besteht aus fünf Turmelementen, drei Rotorblättern und einer Gondel (Maschinenhaus), die zu einem rund 500 Tonnen schweren und 175 Meter hohen Gesamtwerk aufgebaut wurden. Mit 150 Metern sind die Windräder in den Bauerschaften Wilbrenning und Haus Tinnen kleiner bemessen als die anderen drei. Jede der fünf Anlagen vom Typ GE 3.2-130 hat eine Leistung von 3,2 Megawatt. „Wir sind allen Beteiligten und insbesondere dem Hersteller GE sehr dankbar, dass sie trotz widriger Umstände den Zeitplan gehalten haben. Das Team hat eine vierwöchige Verzögerung wieder aufgeholt. Das ist eine außergewöhnliche Leistung“, betont Wernicke.

Zusätzlich zu den fünf neuen Windenergieanlagen betreiben die Stadtwerke Münster insgesamt 15 weitere eigene Windenergieanlagen zwischen Borkum, Münster, Detmold und Haarbrück. „Unsere Anlagen erzeugten vergangenes Jahr über 50 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom – genug, um 15.000 Familien klimaneutral zu versorgen“, so Wernicke. Zwei der neuen Anlagen sollen veräußert werden, drei verbleiben zunächst im Besitz der Stadtwerke.

Quelle: Stadtwerke Münster

 
Von Gast am 7.10.2017
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Kategorien: Aktuelles
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