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Jobcoaches für Alleinerziehende kommen an

Anna-Maria Dadun, Marco Niemann und Annette von Bischopink. - Foto: Stadt Münster

Anna-Maria Dadun, Marco Niemann und Annette von Bischopink. – Foto: Stadt Münster

Die Eltern kommen zuverlässiger zu Terminen, die Beratungsgespräche verlaufen entspannter und die Vernetzung mit anderen Angeboten in Kinderhaus, Coerde und Sprakel ist viel besser. Nach sechs Monaten am neuen Standort sind die Jobcoaches Anna-Maria Dadun und Marco Niemann, die sich im Jobcenter Münster um alleinerziehende Eltern kümmern, sehr zufrieden. Am Idenbrockplatz in Kinderhaus sind sie nun genau da, wo ihre überwiegend weiblichen Kunden leben.

„Ein bisschen ist es wie im Dorf“, sagt Jobcoach Anna-Maria Dadun. In der Mittagspause trifft sie am Idenbrockplatz schon mal die eine oder den anderen. So bringen sich die Jobcoaches in Erinnerung, und ein bekanntes Gesicht schafft Vertrauen wie auch Verbindlichkeit. Wenn es Fragen mit den Kollegen zu klären gibt, die fürs Geld zuständig sind, geht man jetzt einfach zwei Türen weiter. Das geht unkompliziert und schnell.

Vom Hauptsitz des städtischen Jobcenters am Ludgeriplatz sind die beiden spezialisierten Jobcoaches in den Norden gezogen. Sie bieten alleinerziehenden Eltern möglichst dort Hilfe an, wo diese sich ohnehin gerade aufhalten. Denn Alleinerziehende müssen in ihrem Alltag ständig organisieren und mit Zeitstress umgehen. Das hat eine Untersuchung ergeben, die das Jobcenter gemeinsam mit der Katholischen Hochschule NRW durchgeführt hat. Daher stammt auch die Empfehlung für den stärkeren Stadtteilbezug und die Ausrichtung an der Lebenswelt der Zielgruppe.

Deutlich verbessert hat sich auch die Zusammenarbeit mit professionellen Partnern wie Kitas, Schulen und weiteren Einrichtungen. „Wir können hier an gut funktionierende Netzwerke anknüpfen und stoßen auf Offenheit und Interesse“, berichtet Fachstellenleiterin Annette von Bischopink. Aus der Unkenntnis, wie die Abläufe im Jobcenter sind, seien die Jobcoaches in der Vergangenheit öfter auf Skepsis oder Misstrauen gestoßen. Die nun einfachere Netzwerkarbeit komme denjenigen zu Gute, die Arbeitslosengeld 2 beziehen. „Wir planen gerade ein tolles Angebot mit einem Familienzentrum“, deutet Jobcoach Marco Niemann an.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

 
Von Gast am 10.06.2016 | Aktualisiert am 19.11.2016
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