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Kein alltägliches Jahr für den Löschzug Kinderhaus

Am 14.01.2017 feierte der Löschzug Kinderhaus sein 113. Stiftungsfest mit zahlreichen Gästen im Pfarrzentrum Kinderhaus. Hierbei konnte er auf ein besonders ereignisreiches Jahr zurückblicken.

„Es ist vollbracht!“ atmet Löschzugführer Brandoberinspektor Jörg Kaiser durch und begrüßt damit die zahlreichen Gäste des Stiftungsfestes, das in Kinderhaus schon zu einer guten Tradition zum Jahresstart geworden ist. „In der nunmehr 113 jährigen Geschichte unseres Löschzuges finden sich nur wenige vergleichbare Jahre, wie es die Kameradin und Kameraden des Löschzuges in 2016 erleben durften“, so der stolz klingende Löschzugführer in seiner Begrüßungsrede.

Und damit meinte er nicht nur die vielen Aktionen, die sich um den Umzug seines Löschzuges in das neue Feuerwehr-Gerätehaus rankten. Der Löschzug hat zudem viele weitere Veränderungen und Herausforderungen gemeistert, die nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit standen, wie das neue Domizil an der Kristiansandstraße:

  • Mit Brandinspektor Marcel Hülsken bekam der Löschzug im Juni des letzten Jahres einen neuen stellvertretenden Löschzugführer. Er löste damit den langjährig amtierenden Vize Jürgen Hülsken ab.
  • Im November wurden Lothar Hülsken für 50 Jahre sowie Horst Hülsken, Klaus Richter und Jürgen Hülsken für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.
  • Durch eine neue Strukturierung des Löschzuges ist es gelungen, junge Kameraden in verantwortliche Positionen zu heben und ihnen erfahrene Kameraden zur Seite zu stellen. „Wir müssen uns für die Zukunft neu ausrichten. Das geht nur, wenn Innovation und Erfahrung in einem funktionierenden Team zusammenwirken. Und das gelingt in diesem Löschzug hervorragend!“, so der Löschzugführer.

In seinem Gesamtüberblick ließ Schriftführer Brandinspektor Thomas Fickenscher anschließend das Jahr 2016 in zusammengefasster Form noch einmal Revue passieren: 36 Mal war der Löschzug bei Bränden und Hilfeleistungen gefragt. Auch bei der Hochwasserkatastrophe im Kreis Borken kam der Löschzug im vergangenen Juni zum Einsatz. Hinzu kamen Ausbildungsabende, Brandsicherheitswachen und Brandschutzerziehungen, ein Hilfstransport in das Kinderheim Jaksice in Polen und die Unterstützung des Fördervereins „Für Dich“ beim Besuch der polnischen Kinder in Kinderhaus, Besuche der Festivitäten benachbarter Löschzüge und Vereine und vieles mehr, an stattlichen 161 Terminen.

Beförderungen gab es zu diesem Stiftungsfest keine. Das ist sowohl dem guten Ausbildungsstand, aber auch der besonderen Beanspruchung des letzten Jahres geschuldet. „Eine einmalige Abweichung von dieser guten Tradition. Aber das war so abgestimmt und niemand ist enttäuscht“, erklärt Jörg Kaiser.

„Der Löschzug ist nun wieder in die Mitte des Stadtteils zurückgekehrt und ist in Richtung Zukunft aufgebrochen. Damit wurden sehr wichtige Ziele erreicht.“, so Oberbrandrat Dirk Hülsken von der Berufsfeuerwehr Münster, als Vertreter der Amtsleitung. „Schon nach sehr kurzer Zeit hat sich gezeigt, dass die Entscheidungen über den Standort und die Ausführung des neuen Gebäudes, trotz langer Diskussion, absolut richtig waren.“ Hierdurch haben sich die Einsatzzeiten des Löschzuges merkbar verbessert. Auch im Bereich des Nachwuchses gab es allein im vergangenen Halbjahr vier Neuzugänge. Der Löschzug hat nun wieder die Möglichkeiten, eine zeitgemäße Ausbildung durchzuführen. Letztendlich steht nun auch der dringend benötigte Platz zur Verfügung, um zwei nicht mehr auf dem aktuellen Stand befindliche Einsatzfahrzeuge des Löschzuges zu ersetzen. Beide Löschfahrzeuge sind fast 25 bzw. 35 Jahre alt und sollen in 2018 ausgetauscht werden.

Jörg Kaiser unterstreicht noch einmal die Wirkung des neuen Feuerwehrhauses. „Wir haben im September einen Tag der offenen Tore veranstaltet. Aber auf das was dann kam, waren wir nicht vorbereitet. Man hat uns schlicht die Bude eingerannt! Mit so viel Zuspruch hätten wir niemals gerechnet.“ Er bedankt sich noch einmal bei allen Besuchern und Helfern, die diesen Tag unvergesslich werden ließen.

Das zurückliegende Jahr bot also auch ohne Beförderungen und Ehrungen an diesem Abend viele Anlässe um ausgiebig feiern zu dürfen. Dieses konnte den Gästen durch eine reichhaltige Tombola mit über 650 Sachpreisen, die kinderhauser Firmen und Privatleute gespendet hatten, weiter versüßt werden. Bis in die frühen Morgenstunden sorgte die Band „Die Raindrops“ für eine ausgelassene Stimmung und ein kurzweiliges Fest, welchem bei der professionellen Bewirtung von „Hausherr“ Gregor Reher und seinem Team an nichts fehlte.

Quelle: Löschzug Kinderhaus

 
Von Gast am 19.01.2017
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