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Münsterland: Gemeinsame Strategien für Wohnungsbau in der Region

Foto: Presseamt  Münster

Foto: Presseamt Münster

Wie lässt sich der Wohnungsmarkt der Zukunft im Münsterland steuern? Und welches Potential bietet dabei die interkommunale Zusammenarbeit, wenn Städte und ihre Umlandgemeinden gemeinsam Strategien zur Bewältigung der Wohnungsknappheit erarbeiten?

Über die zentralen Herausforderungen und Lösungsansätze für die regionale Wohnungs- und Siedlungspolitik haben sich am 12. Januar in Münster rund 120 Fachleute aus Landes- und Kommunalverwaltungen sowie Verbänden des Münsterlandes ausgetauscht. Zur Konferenz unter dem Titel „Wohnungsbau und Raumentwicklung“ hatte das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Nordrhein-Westfalen (MBWSV) gemeinsam mit der Bezirksregierung Münster sowie der Stadt Münster eingeladen.

„Die Veranstaltung in Münster ist Teil einer Reihe von Regionalkonferenzen im Rahmen der landesweiten Wohnungsbauoffensive der Landesregierung. Ziel ist die Gewinnung von Flächen für den Geschosswohnungsbau im Umland der großen Städte und deren verkehrliche Anbindung. Die Kommunen sollen wissen, dass das Land NRW alle Anstrengungen einer qualitativ hochwertigen regionalen Siedlungsentwicklung nachhaltig unterstützt“, erklärte Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Wohn- und Bauministerium.

In Fachvorträgen und Diskussionsrunden standen Themen und Fragestellungen zur künftigen Bau- und Siedlungsentwicklung sowie Verkehrsinfrastrukturentwicklung auf dem Programm. Als Gastgeber im Rathausfestsaal betonte Oberbürgermeister Markus Lewe den notwendigen Dialog zwischen den benachbarten Städten und Gemeinden. „In den kommunalen Verwaltungen des Münsterlandes sind Wohnungsbau und Siedlungsentwicklung bereits zentrale Arbeitsfelder. Der Weg zu neuem bezahlbaren und zugleich qualitätsvollen Wohnraum führt dabei nur über Konzepte, die nicht an Kommunalgrenzen enden. Daher haben wir in der Stadtregion Münster einen Dialog- und Arbeitsprozess angestoßen, um gemeinsame Lösungen für eine zukunftsorientierte Wohnraumversorgung zu entwickeln.“

Regionalplaner Ralf Weidmann unterstrich die Bedeutung der kommunalen Zusammenarbeit: „Viele Projekte der Regionale 2016 und auch die Stadtregion Münster haben durch die Kooperation über die kommunalen Grenzen hinweg bereits sehr überzeugende und modellhafte Ansätze zu den Herausforderungen der Wohnraumversorgung, der Siedlungsentwicklung oder auch der Mobilität entwickelt. Es gilt diese Prozesse für das gesamte Münsterland weiter zu entwickeln. Die Bezirksregierung wird die Städte und Gemeinden dabei konstruktiv begleiten und mit den planungs- wie auch förderrechtlichen Instrumenten gezielt unterstützen.“

Foto: Gemeinsam für die Region: Hochrangige Vertreter des Landes und aus Städten und Gemeinden des Münsterlandes trafen sich zur Regionalkonferenz „Wohnungsbau und Raumentwicklung“. (V.l.:) Matthias Peck (Stadt Münster), Michael Brunsiek (Stadt Emsdetten), Matthias Schmied (Bezirksregierung Münster), Ralf Weidmann (Bezirksregierung Münster), Uta Schneider (Regionale 2016), Markus Lewe (Oberbürgermeister Stadt Münster), Michael von der Mühlen (Staatssekretär im MBWSV NRW), Wolfgang Annen (Bürgermeister der Gemeinde Ostbevern) und Dr. Hermann Paßlick (Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Münsterland).

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

 
Von Gast am 13.01.2017
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Kategorien: Aktuelles
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