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Stadt realisiert „Open Government“-Pilotprojekt

Münster ist eine von elf NRW-Kommunen, in denen das Land ein Pilotprojekt zum sogenannten Open Government fördert. Open Government soll mehr Transparenz durch die Bereitstellung von Daten (Open Data), mehr Bürgerbeteiligung durch elektronische Teilhabeverfahren und mehr gesellschaftliche Zusammenarbeit bringen. Den Rahmen bildet das Programm „Open.NRW„. Insgesamt lagen dem Land 32 Bewerbungen um eine Projektförderung vor.

Thema des münsterschen Vorhabens, dessen Kosten das Land zu 80 Prozent trägt, ist die „Lebenswerte und digitale Stadt“. Ziel ist es, zunächst die Informationsbelange der Bürgerinnen und Bürger zu ermitteln: Welche Daten sind für Familien besonders wichtig? Wie viel Aufwand kostet es, diesen Datenschatz zu heben und aktuell zu halten? Über die städtischen Ämter und Betriebe sollen möglichst auch weitere Einrichtungen ihre Daten-Schatztruhen öffnen. Ziel ist letztlich die Anregung und Förderung der Entwicklung von praktischen Apps, die zunächst der „Zielgruppe Familie“ das Leben leichter machen. Auf Basis der gemachten Erfahrungen sind ab 2018 Folgeprojekte geplant, die dann auch weitere Zielgruppen unterstützen.

Damit gehe Münster in Sachen kommunales Open Government mit gutem Beispiel voran, so Hartmut Beuß, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik. Ziel der geplanten Pilotprojekte sei es, Erfolgskriterien zu identifizieren, wie kommunales Open Government effizient und mit hohem gesellschaftlichem Nutzen eingesetzt werden kann. „Zahlreiche gute Beispiele in Städten und Gemeinden zeigen, dass Open Government als offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln vielerorts bereits gelebt wird“, so Beuß.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

 
Von Gast am 24.07.2017
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Kategorien: Aktuelles
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