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Umweltpreis: Dritter Platz für „Grüne Inseln Kinderhaus“

 Bei einer Feierstunde im Festsaal des Rathauses wurde der Umweltpreis 2016 der Stadt Münster vergeben. Insgesamt wurden acht Preisträger ausgezeichnet. Foto: Presseamt Münster.

Bei einer Feierstunde im Festsaal des Rathauses wurde der Umweltpreis 2016 der Stadt Münster vergeben. Insgesamt wurden acht Preisträger ausgezeichnet. Foto: Presseamt Münster.

50 Bewerbungen aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Bildung gingen für den Umweltpreis 2016 der Stadt Münster beim Umweltforum Münster ein, sieben davon für den Kinder- und Jugendpreis. Die Jury unter Vorsitz von Stadtrat Matthias Peck wählte sechs Preisträger aus und vergab zwei Sonderpreise. Der Umweltpreis ist mit insgesamt 8000 Euro dotiert. Bei der Feierstunde zur Preisverleihung im Rathaus-Festsaal überreichte Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson die Urkunden und lobte das vielfältige, oftmals innovative und vorbildliche Engagement der lokalen Umwelt- und Nachhaltigkeitsszene. Stadt und Umweltforum Münster arbeiteten beim Umweltpreis 2016 eng zusammen.

Mit dem ersten Platz wurde das „RepairCafé Münster“ ausgezeichnet. Es bietet den Münsteranerinnen und Münsteranern die Möglichkeit im JIB an der Hafenstraße und im Ska-Treff an der Skagerrakstraße defekte Gebrauchsgegenstände unter fachkundiger Aufsicht zu reparieren oder reparieren zu lassen. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Das „RepairCafé“ trägt dazu bei, dass Müll vermieden wird und Ressourcen geschont werden. Außerdem leistet es einen wichtigen Beitrag zum nachbarschaftlichen Miteinander.

Auf Platz zwei kam die „WildnisWerkstatt“, die bereits vor zwölf Jahren von Annika und Olaf Bader als Umweltbildungseinrichtung gegründet wurde. Unter dem Motto „Gemeinsam glücklich verwildern“ können Menschen aller Altersgruppen im Wildnisgarten an der Gasselstiege Naturbegegnungen der ganz besonderen Art erleben.

Den dritten Platz erlangte das Projekt „Grüne Inseln Kinderhaus“. Dabei handelt es sich um eine Gruppe ehrenamtlich gärtnernder Männer und Frauen, die im Stadtteil Kinderhaus Verkehrsinseln, Baumscheiben und andere Flächen in Absprache mit dem städtischen Grünflächenamt bepflanzt und pflegt.

Beim Kinder- und Jugendumweltpreis gewann die Eine-Welt-AG der Marienschule. Vor allem die Schülerinnen Hannah Christina Müller und Maria Kahl haben sich mit hohem persönlichem Einsatz für das Projekt „Upcycling von Jeans“ engagiert. Aus alten Jeanshosen nähten sie zum Beispiel Taschen und Utensilos und spendeten den Erlös einer indischen Partnerschule. Der zweite Platz ging an das Projekt „Mülltrennung“ des Immanuel-Kant-Gymnasiums. Die Schülervertretung drehte u.a. einen Film, um die Mitschülerinnen und Mitschüler für die Mülltrennung zu motivieren. Den dritten Platz belegte das Projekt „Back to nature“ des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums. Schülerinnen und Schüler lebten zwei Tage in einem Buschcamp im Teutoburger Wald – ohne Elektrizität und den üblichen Komfort – und erlebten einen spannenden und bewussten Umgang mit der Natur.

Die beiden Sonderpreise gingen an Anja Minhorst, Inhaberin von „natürlich unverpackt“, die das erste verpackungsfreie Geschäft in Münster eröffnet hat, und an „Lasse – dein Lastenfahrrad in Münster“. Das Lastenrad kann kostenlos ausgeliehen werden, wenn sperrige Gegenstände transportiert werden müssen oder ein Großeinkauf ansteht.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

 
Von Gast am 18.11.2016
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Kategorien: Aktuelles
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