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Was ist los mit der Jugendarbeit im Jugendzentrum WUDDI im Bürgerhaus?

Gute Nacht Kinderhaus!

Foto: Lothar Wypyrsczyk

Foto: Lothar Wypyrsczyk

Bereits 1984 waren es Jugendliche Besucher aus allen Ecken von Kinderhaus, die ehrenamtlich das Programm und die Räume im Jugendzentrum Kinderhaus im Bürgerhaus – wie es sich gute 10 Jahre nannte – gestalteten und alle dazugehörigen Aufgaben selbst übernahmen. Während die Jugenddisco – die jeden Mittwoch von 15-17 Uhr von Kindern bis 12 Jahre und 18-22 für Jugendliche von 13- ca.21 Jahre gestaltet wurde, organiserten andere Jugendliche mit dem Bürgerhausleiter V.-Heithorn und Lothar Wypyrsczyk einen Seniorentreff, an dem, wie auch bei der Disco, nur Jugendliche hinter der Theke standen, Getränke ausgaben und Pommes fritierten. Der regelmäßige Kegelabend auf der Kegelbahn, die damals noch dem Jugendzentrum gehörte und auch von den Benutzern selber gereinigt wurde, sowie die monatlichen Großveranstaltungen in der Agora, von Play-Back Show, Asiatische und Türkische Nacht, über Galaabend, Rockkonzerten und Kinder- und Kaspertheater an einem Wochende im Monat, gehörten Jahrelang zum Jahresablauf des Bürgerhauses an dem sich gleichermaßen Kinder- Jugendliche und Erwachsene freiwillig beteiligten.

Diese Aktivitäten werden heute alle dem schnöden Mammon geopfert, weil, … „auf die finanziellen Einnahmen nicht verzichtet werden kann“ (Orginalton der „Fachämter“ sprich Verwaltung.), und das in Jugendräumen in einem offiziellen „Haus der Offenen Tür für Jugendliche“ wo zum Mittagessen nur Rentner, Angestellte von Versicherungen, Ärtzten und Banken sich aus pädagogischen Mitteln subventioniert, billig verköstigen!

Sind im Einkaufzentrum Kinderhaus, 5 Pizzarias und Bäckereien mit Mittagstisch nicht genug, wo sich berufstätige Erwachsene versorgen können? Ausserdem ist selber kochen wieder in und billiger und besser.-Schon längst essen viele Jugendliche-und auch Erwachsene-
im Schulzentrum. Bei immer schlechter werdendem Essen einer Catering Firma des Wuddi, wie Erwachsene berichten, für 4,80 €, kein Wunder.

Auch hier kann von uns nur der „Saure Gurke“ Award verliehen werden.

Eingereicht von: Lothar Wypyrsczyk, VDIJB e.V.

 
Von Gast am 10.09.2015 | Aktualisiert am 19.11.2016
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Kategorien: Aktuelles, Topthemen
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1 Kommentar »

  1. Nunja, die Jugendarbeit wird leider in allen Bereichen weniger – ob bei Westfalia (ausgenommen die Fußballabteilung), TEN SING, CJG, …. alle Gruppen haben daran zu leiden. Das hängt auf der einen Seite mit der enormen schulischen Belastung, aber auch mit dem schwindenden Interesse der Jugendlichen zusammen. Davon abgesehen fehlt es an Ehrenamtlichen, die Zeit und Lust haben, sich mit den Jugendlichen auseinanderzusetzen und gemeinsame Projekte ins Laufen bringen.

    Was ist z. B. mit der Holz- oder Töpferwerkstadt im Wuddi passiert? Natürlich sind Gelder dafür notwendig, aber diese in einem bescheidenen Rahmen um ein ordentliches Freizeitangebot auf die Beine zu stellen.

    Vor allem aber braucht es interessierte und motivierte Jugendliche und Ehrenamtliche!

    Kommentar von Daniel V. — 11.09.2015 @ 09:15

 

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